Race



Vorschau Cross-DM in Döhlau

10.01.2014
Foto: Roth

Am kommenden Wochenende werden im bayerischen Döhlau bei Hof die Deutschen Meisterschaften im Querfeldein-Radfahren stattfindender Saisonhöhepunkt auch für 18 Fahrer des Hamburger Stevens Racing Teams.

Sie dürften wohl die größte Gruppe bei den Deutschen Querfeldein-Meisterschaften der Radfahrer am kommenden Wochenende im nordbayerischen Döhlau bei Hof stellen: die 18 Fahrer des Hamburger Stevens Racing Teams. Und sie werden dabei nicht nur „Fischfutter“ sein, sondern aktiv um Medaillen und Titel mitfahren: „Besonders bei den Junioren und in der U23 haben wir gute Chancen, die Meister-Titel zu holen“, sagt der Sportliche Leiter Jens Schwedler, selbst mehrfacher Deutscher Meister. „Auch in der Elite-Klasse der Männer und Frauen sind Medaillen zumindest möglich.“ Michael Schweizer und Lisa Heckmann haben am vergangenen Wochenende die höchste deutsche Rennserie für Crosser, den Deutschland-Cup, für sich entscheiden können.

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Während sich im Deutschland-Cups allerdings vor allem die nationalen Amateur-Fahrer tummeln, treffen die Sportler des Stevens Racing Teams bei der Deutschen Meisterschaft auf Profis, die ihr Geld bei spezialisierten Cross-Teams in Belgien verdienen. So ist der große Favorit zweifellos der Titelverteidiger Philipp Walsleben, derzeit Dritter im Weltcup. Seine Herausforderer: Marcel Meisen und Christoph Pfingsten „Aber wenn es 60 Minuten lang gut läuft, dann können auch Michael Schweizer oder Ole Quast nach einer Medaille greifen“, sagt Jens Schwedler, der sich den neu gestalteten Kurs in Döhlau schon mal auf dem Video angesehen hat: „Wenn es während des Rennens oder vorher regnet, kann der Kurs sehr tief werden, mit hohem Anspruch ans Material und an die Laufbereitschaft der Fahrer.“ Technisch sei der Kurs im bayerischen Vogtland wohl keine so groß Herausforderung, meint Schwedler.

Bei den Frauen trifft Lisa Heckmann auf die mehrfache Weltmeisterin Hanka Kupfernagel sowie die Strassen-Spezialistin Trixi Worrak und die Mountainbikerin Elisabeth Brandau. „Wenn ich in Döhlau wieder Bronze wie im Vorjahr hole, dann kann ich schon sehr zufrieden sein“, zeigt sich die Studentin, die derzeit an ihrer Masterarbeit schreibt, vorsichtig optimistisch.