Reise

Formprüfung am Katzenbuckel

19.04.2013

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Stadt, Land, Wald: Eines von vielen Heidelberger Postkartenmotiven: Schloss, Alte Brücke, Altstadt, Neckar. Foto: SSG, A. Mende

Katzenbuckel Runde

Hessischer Odenwald

Kreuzworträtselfans sollten ihn kennen, den höchsten Berg des Odenwalds mit zwölf Buchstaben, diesen erloschenen Vulkan mit dem eigentümlichen Namen: Katzenbuckel.

626 Meter ist er hoch, umgeben von Wäldern und Wiesen, an seinen Hang schmiegt sich das kleine Dorf Waldkatzenbach. Auch unter den Radfahrern der Region ist er berühmtals Scharfrichter, als Prüfung für die Form.

Idealer Ausgangspunkt für Touren in den Odenwald ist Heidelberg. Allein die historische Altstadt mit dem Schloss, der alten Brücke, den vielen Cafés und Hotels ist eine Reise wert. Unser Einkehrtipp: Für alle, die das Studentenleben erleben wollen, empfiehlt sich das Marstallcafé. Wer mehr auf Gemütlichkeit aus ist, kann das „Casa del Caffè“ ausprobieren – und sich stärken für die vielen Höhenmeter, die da kommen werden. Wer will, kann sein Bergtraining direkt aus der Stadt heraus beginnen. Auf der südlichen Neckarseite führen gleich mehrere steile Wege auf den 568 Meter hohen Königstuhl, auf der nördlichen Flussseite kann man sich am weniger steilen, aber noch längeren Anstieg hinauf nach Wilhelmsfeld austoben.

Der Odenwald ist geprägt durch viele sanfte Hügel und einige ruppige Anstiege, kleine Straßen und Dörfer, wenig Verkehr, viel Grün und unberührte Natur. Dabei liegt das Mittelgebirge für viele einfach zu erreichen. Selbst von Frankfurt aus ist der Katzenbuckel nur etwas mehr als 100 Kilometer entfernt.

RennRad-Kaffee-Pausen-Tipp:
Das „Casa del Caffè“ in der Heidelberger Steingasse ist gemütlich und bietet Zuflucht vor dem Touristenstrom. Vorsicht! Der Kaffee mit Schuss besteht aus mehr Schuss als Kaffee.

Hotelempfehlung: