Test & Technik

Im Test: Rollentrainer für Zuhause - Elite Turbo Muin

19.12.2015

 

Firma

 

 

Elite

 

Produkt

 

 

Turbo Muin

 

Produkgruppe

 

 

Kassettentrainer

 

Preis

 

 

569,90 Euro (o. Kassette)

 

Lieferumfang

 

 

Trainer mit Shimano-Freilauf ohne Kassette

 

passend für...

 

 

je nach Kassette passend für alle gängigen Räder und Radgrößen, auch als Steckachsen-Modell erhältlich

 

techn. Features

 

 

ölgebremst (Widerstand nur über eigene Schaltung verstellbar)

 

Zubehör

 

 

Tasche (ca. 60 Euro), Speed- und Kadenz-Sensor (Bluetooth oder ANT+ ca. 45 Euro), Campa-Freilauf (ca. 50 Euro), Trainingsmatte (ca. 90 Euro), Schweißfänger (ca. 20 Euro)

 

Zur Technik

 

 

Es dauert etwa eine Viertelstunde, bis der Trainer aufgebaut ist. Die Standfüße müssen angebracht werden. Insgesamt ist der Turbo Muin recht wuchtig und fast 17 Kilogramm schwer. Auch wenn das Schwungrad mit sechs Kilogramm nicht sehr groß ausfällt. Eine Kassette wird nicht mitgeliefert. Einmal aufgebaut, steht der Kassettentrainer sehr stabil. Der Einbau des eigenen Rennrades dauert dann nur noch wenige Sekunden. Hinterrad raus, Hinterbau einspannen, fertig. Es können bis zu 135 Millimeter breite Achsen montiert werden, Discrenner oder MTBs sind also kein Problem. Zur Lautstärke: Der Turbo Muin ist sehr leise.

 

Zur Praxis

 

 

Die Fluid-Technologie sorgt für ein sehr natürliches Tretgefühl. Kein Reifen kann durchrutschen, alles, was man hört, ist das Surren der Kette. Sich während des Trainings unterhalten? Kein Problem. Der Widerstand ist nicht einstellbar, sondern richtet sich automatisch nach dem Fahrer. Je härter man tritt, desto höher der Widerstand – bis zu 2.200 Watt. Damit stößt auch jeder Sprinter an seine Grenzen. Bei einer Übersetzung von 53/11 und einer Trittfrequenz von 50 sind es laut Elite bei 30km/h 500 Watt. Per ANT+ lassen sich alle Daten auf das mit der Elite-App ausgestattete Smartphone oder Tablet übertragen. Geschwindigkeit, Distanz, Trittfrequenz, alles da. Die App errechnet anhand der Geschwindigkeit die Wattzahlen. Mit der Kartenfunktion kann man virtuell Strecken abfahren. Das Ganze kann man sofort auf Twitter oder Facebook posten – oder die Daten als .CSV-File verschicken. Der Freilauf ist passend für Shimano- oder Sram-Kassetten. Campafahrer müssen einen Freilauf nachkaufen.

 

Fazit

 

 

Fahren wie auf der Straße, der Tritt fühlt sich sehr natürlich an.

 

Kaufen, wenn...

 

 

...man hart und oft und leise trainieren will.

 

Testnote

(6 Sterne)

 

*****Textfeld:

 

Kontakt

 

 

elite-it.com

 

 

Quelle: 

Foto: J. Amann, R. Glaser

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