Test & Technik

Neuheiten 2016: Scott Foil Premium Compact

16.11.2015
Im Test: Scott Foil Premium Edition

Außergewöhnliche Optik - außergewöhnliches Rad

Seine außergewöhnliche Optik kann das neue Foil auch auf der Straße umsetzen. Ab den ersten Metern fällt der für ein Aero-Modell recht hohe Komfort auf. Das hat zum einen mit der vertikalen Flexibilität des Hinterbaus zu tun. Zum anderen gefällt aber auch die Geometrie. Scott hat sie im Vergleich zum Vorgängermodell nicht verändert. Und das ist auch gut so. Man sitzt nicht zu gestreckt, nicht zu gebeugt. Die Beschleunigung ist dank des wuchtigen Tretlagers enorm. Jeder Tritt wird gefühlt in Vortrieb umgesetzt. Gleichzeitig bringt die Steifigkeit im Lenkkopf ein sehr stabiles Fahrgefühl. Schnelle Kurven sind für das Foil kein Problem. Um 13 Prozent haben die Steifigkeitswerte im Tretlagerbereich, verglichen mit dem alten Foil, zugenommen. Dazu tragen auch die Zipp 404 Laufräder bei, die bei der Premium-Version eingesetzt werden. Überzeugen kann das neue Foil außerdem mit Details wie der integrierten Zugführung, dem praktischen Kettenfänger im Tretlagerbereich oder der integrierten Sattelstützenklemmung. Die Züge werden über einen einzigen Einlass im mittleren Bereich des Unterrohrs in den Rahmen geleitet. Daraus sollen sich Vorteile in Bezug auf die Aerodynamik, die Steifigkeit und die Wartung ergeben. Wenn nur der Preis nicht wäre.

Preis: 11.999 Euro

Quelle: 

Foto: Jürgen Amann

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