Test & Technik

RennRad Test: Benotti Fuoco All

17.07.2017
Das Benotti Fuoco All im RennRad Test.

Benotti Fuoco All

 

Das Benotti Fuoco All im RennRad Test.

 

 

Klassisch, traditionell sieht das Benotti aus. Und so fährt es sich auch: Man sitzt eher gestreckt auf dem Rad der deutschen Marke mit dem italienischen Namen. Aber noch nicht unangenehm, klassisch eben. Ebenso sind die Rohrformen, eher schlank und filigran, die Züge sind außen verlegt, was die Wartung erleichtert. Die Schweißnähte sind dabei gut gelungen, gleichmäßig und schön. Da der Vorbau recht lang ist, hat das Benotti eine eher sportliche Ausrichtung. Dazu passt auch die Ausstattung – dabei ging der Hersteller keine Kompromisse ein, hier findet sich keine Mogelpackung. Verbaut sind unter anderem ein massiver Vorbau von Zipp, ein angenehmer Selle Italia SLR Sattel und die komplette Sram-Rival-Gruppe. Diese kommt mit einer Kompaktkurbel und einer bis zu 32 Zähne „riesigen“ Kassette. Damit sollten auch steilste Anstiege zu meistern sein. Die Rahmensteifigkeit ist bergauf und bei Sprints in einem guten Bereich. Lediglich die Mavic-Ksyrium-Lauräder könnten etwas seitensteifer sein, wobei dies auf so ziemlich alle Laufräder dieser Preisklasse zutrifft. Bergab und im Flachen überzeugt das Benotti vor allem durch seine hohe Laufruhe. Zudem überzeugt - vor allem angesichts der qualitativ hochwertigen Ausstattung - auch das Preis-Leistungsverhältnis. // 

 

 

Teile & Geometrie

  • Gewicht: 8,1 kg
  • Rahmen: Aluminium
  • Größe: 48, 51, 54, 57, 60
  • Gabel: Vollcarbon
  • Steuersatz: Zipp
  • Schaltgruppe: Sram Rival 22
  • Laufräder: Mavic Aksium Elite
  • Reifen: Mavic Yksion Elite, 25 mm
  • Lenker/Vorbau: Zipp Course SL
  • Stütze: Benotti Carbonstütze, 27,2 mm
  • Sattel: Selle Italia SLR 

Fazit: Ein Alurennrad in klassischer Optik mit sehr ausgewogenen Fahreigenschaften und einem Hang zur Laufruhe. Das Fuoco AL hat einen sehr breiten Einsatzbereich – vom langlebigen Tourer bis zum Renngerät. 

Preis: 1699 Euro

 

Quelle: 

Text: David Binnig, Daniel Götz; Bilder: Jürgen Amann, Gideon Heede

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