Test & Technik

RennRad Test: Bergamont Prime 6.0

17.07.2017
Das Bergamont Prime 6.0 im RennRad Test.

Bergamont Prime 6.0

Das Bergamont Prime 6.0 im RennRad Test.

 

Das Prime 6C kommt klassisch daher. Außen verlegte Züge, eine recht traditionelle Geometrie, unverschliffene Schweißnähte. Das Bergamont ist vor allem auf Dauerhaltbarkeit an- gelegt. So kommen etwa sehr robuste, aber dennoch ordentlich rollende Schwalbe-Durano-Reifen zum Einsatz. Die verbaute Tiagra ist zwar eine Einsteigergruppe, aber funktionell besteht sie alle normalen Herausforderungen, auch wenn die Schaltvorgänge etwas weniger weich sind als bei den teureren Gruppen. Ein Komfortwunder ist der Alu-Rahmen sicher nicht, jedoch bringen die dünne 27,2-Millimeter- Sattelstütze, der eher stärker gepolsterte Sattel und die 25 Millimeter breiten Reifen etwas Dämpfung. Durch das lange Steuerrohr ist die Sitzposition nicht zu gestreckt, sondern eher ausgewogen. Somit sind auch sehr lange Touren kein Problem. Bergauf macht sich das hohe Gewicht negativ bemerkbar. Bergab und in den Ebenen zeigt das Bergamont seine enorm hohe Laufruhe, wofür auch der sehr lange Radstand verantwortlich ist. Ein Kurvenräuber ist es nicht. Keine Spur eines nervösen Fahrverhaltens. Die verbauten hauseigenen Komponenten sind solide. Wobei der Lenker unseren Testern etwas zu dünn ausgefallen ist – eine Frage des Geschmacks. Die Laufräder sind zwar recht schwer, versprechen aber eine sehr lange Haltbarkeit. // 

 

Teile & Geometrie

  • Gewicht: 9,3 kg 
  • Rahmen: Aluminium 
  • Größe: 47, 50, 53, 55, 59,62 
  • Gabel: Vollcarbon 
  • Steuersatz: BGM PT-1860 
  • Schaltgruppe: Shimano Tiagra
  • Laufräder: RSI Comp Race 
  • Reifen: Schwalbe Durano, 25 mm 
  • Lenker/Vorbau: BGM Pro Race 
  • Stütze: BGM Comp, 27,2 mm 
  • Sattel: BGM Elite 

 

Fazit: Das Bergamont ist ein günstiges, auf Dauerhaltbarkeit ausgerichtetes Rad mit klassischen, sehr gutmütigen Fahreigenschaften und einer soliden, wenn auch nicht leichten Ausstattung. 

Preis: 999 Euro

 

Quelle: 

Text: David Binnig, Daniel Götz; Bilder: Jürgen Amann, Gideon Heede

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